Kirchenmusik
Die Musik spielt in der Pfarrei St. Martin eine wichtige Rolle. Hauptaufgabe der musikalischen Gruppen ist dabei die Gestaltung der Gottesdienste.
Kirchenmusiker Conrad Jocher bereichert mit seinen Chören aber auch immer wieder mit Konzerten das Pfarrleben.
Wichtig ist ihm dabei die Bandbreite der Kirchenmusik voll
auszuschöpfen.
So ist von der klassischen Kantate bis zum „Neuen
Geistlichen Lied“ alles zu hören.
Kirchenchor
Unter der Leitung von Conrad Jocher gestaltet der Kirchenchor der Pfarrei die Festgottesdienste an den wichtigen Feiertagen im Kirchenjahr. Neben den Messen von Mozart, Haydn und Bruckner greift der Chor auch immer wieder zu neuer Kirchenmusik mit Messen von Otmar Faulstich, Thomas Gabriel, Wolfram Menschick u.a. Derzeit zählt der Chor ca. 25 Mitglieder.
Jugendchor
Die Gestaltung der Familiengottesdienste ist Hauptaufgabe des Jugendchores der Pfarrei. Daneben tritt der Chor auch immer wieder bei Hochzeiten und anderen Anlässen wie z. B. dem ökumenischen Jugendkreuzweg oder bei Dekanatsjugendgottesdiensten im ganzen Landkreis auf. Auch Konzerte hat der Chor schon mit großem Erfolg zu Gehör gebracht. Die „neuen geistlichen Lieder“ sind das Hauptrepertoire dieser Chorgruppe im Alter von 11 – 20 Jahren.
Kinderchor und „Martinis“
Der Kinderchor St. Martin (1.-5. Klasse) gestaltet immer wieder Familiengottesdienste in der Pfarrei. Auch ein Kindermusical steht jährlich auf dem Programm. Ein weiteres Highlight ist jedes Jahr die Gestaltung der Christkindlandacht an Heilig Abend. Kirchenmusiker Conrad Jocher versucht auf kindgerechte Weise den kleinen Sängerinnen und Sängern die Freude am Singen zu vermitteln.
Gospelchor
Der Gospelchor der Pfarrei St. Martin besteht seit Herbst 2002 und wurde von Kirchenmusiker Conrad Jocher gegründet. Anfangs waren 16 Sängerinnen und Sänger dabei. Nach einem Presseaufruf in den örtlichen Zeitungen wuchs die Mitgliederzahl des Chores rasch an und so bilden seit dem Jahr 2003 ca. 40 Sängerinnen und Sänger einen mächtigen Klangkörper, der bis heute eine Vielzahl von Gottesdiensten, Hochzeiten und Konzerten in der Pfarrei, aber auch in der Region gestaltet und veranstaltet hat.
Hier geht es zur Website des Gospelchors St. Martin mit Probenterminen und den nächsten Auftritten: gospelchor.php
Kantorenschola
Die Schola der Pfarrei gestaltet neben Andachten und Gottesdiensten auch immer wieder Hochzeiten. Die ursprüngliche Besetzung setzte sich aus den Kantoren der Pfarrei zusammen. Da alle Stimmlagen vertreten sind konnte Conrad Jocher auch mehrstimmige Gesänge einstudieren. Und so ist die Mitgliederzahl mit Verstärkung aus dem Kirchenchor je nach Art der Aufführung variabel zu gestalten.
Chorgemeinschaft
Jedes Jahr wagen sich alle Chöre der Pfarrei und einige Projektsängerinnen und Sänger zusammen an die Einstudierung eines großen kirchenmusikalischen Werkes. Für die Vorbereitung dieser Höhepunkte des Jahres werden auch Probenwochenenden abgehalten, bei denen dann das ensprechende Programm intensiv einstudiert wird. Die Vermittlung der Vielfalt der Kirchenmusik ist dabei dem Chorleiter Conrad Jocher ein großes Anliegen. Nicht nur klassische Werke mit Orchester und Solisten, sondern auch moderne kirchenmusikalische Werke konnten so schon aufgeführt werden.
Die Orgel der Pfarrkirche St. Martin
Von Farben und Klangfarben
Kein anderes Instrument hat so viele Klangfarben wie
die Orgel. Was liegt also näher, als diese
Farblichkeit auch in der Architektur des
Instrumentes auszudrücken?
Die Orgel von St. Martin ist ein zeitgenössisches
Instrument. Sie versucht nicht, den Klang
irgendeiner historischen Epoche oder einer
bestimmten Landschaft nachzuahmen, sondern
selbstbewusst mit einer ihr eigenen Stimme des
ausgehenden 20. Jahrhunderts zu sprechen. Diese
macht es ihr möglich, die Literatur fast aller
Epochen und Landschaften wiederzugeben, und zwar in
unserer heutigen Sprache, ohne den Anspruch auf
Authentizität zu erheben. Denn bei allem Respekt und
aller Begeisterung für die Musik, die unsere
Vorfahren geschaffen haben und die wir heute
wiedergeben wollen ist dieses Instrument für die
Gegenwart und, vor allem, für die Zukunft
gebaut.
Dasselbe gilt für die Technik der Orgel: In alter
Tradition ist die Verbindung von den Tasten zu den
Ventilen unter den Pfeifen rein mechanisch. Denn nur
so hat der Organist direkten Einfluss auf die
Ansprache der Pfeifen. Mit den heutigen Mitteln der
Technik ist diese Mechanik jedoch so gebaut, dass
sie leicht und präzise geht, nicht klappert und auch
größeren Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen
standhält. Die Betätigung der Register erfolgt
elektrisch, mit einer integrierten Setzeranlage, in
die der Organist bis zu 256 Registrierungen
einspeichern und auf Knopfdruck abrufen kann.
Diese zeitgenössische Konzeption der Orgel in Klang
und Technik findet ihren optischen Ausdruck in der
Architektur des Orgelgehäuses: Klassisch in der
Anlage lässt der Prospekt sofort den inneren Aufbau
des Instrumentes erkennen. Die Formen sind jedoch
zeitgemäß, denn die Orgel soll nicht verleugnen,
wann sie gebaut wurde. –
Und farbig ist ihr Äußeres, farbig wie ihr Klang.
Denn sie möchte zu farbiger Kirchenmusik
anregen.
Christoph Glatter-Götz
Orgelbaumeister (Firma Rieger, Vorarlberg)
Die Orgel der Pfarrkirche St. Martin wurde am 4.
Adventsonntag, 20. Dezember 1998 feierlich von dem
damaligen Regensburger Bischof Manfred Müller
eingeweiht.