Eine Auswahl von Kurzberichten über vergangene Veranstaltungen unserer Pfarrei:

Ministrantenaufnahme 2011

ministranten

Am vergangenen Sonntag wurden im Rahmen des Familiengottesdienstes 20 neue Messdiener in die bereits große Ministrantenschar der Pfarrei St. Martin aufgenommen. Zu Beginn des Gottesdienstes erläuterten die neuen Ministranten was für sie dienen bedeutet. Denn das Wort „Ministrant“ kommt aus dem Lateinischen ministrare – dienen.

"Dienen" bedeutet für sie: für andere da zu sein, nicht nur an sich selbst zu denken, andere eine Freude zu machen und Spaß in der großen Ministrantengemeinschaft zu haben. Der Dienst als Ministrant bedeutet für sie aber auch, ihren Glauben für andere sichtbar zu machen.

Die neuen Ministranten setzten zudem ein großes Puzzle zusammen, welches eine Ikone von Jesus ergab. Kaplan Thomas Winderl erläuterte in der Predigt, dass die Kirche wie ein großes Puzzle ist. Viele Teile sind notwendig, damit Jesus in ihr erkennbar wird.

Ein solches Puzzleteil bilden die Ministranten, indem sie ihren Dienst am Altar verrichten.

Kinderbibeltag 2011

kinderbibeltag

Am Buß- und Bettag lud die Pfarrei St. Martin zum Kinderbibeltag unter dem Thema „Jeder braucht einen Engel“ ein. 30 Kinder aus den 3. und 4. Klassen sind der Einladung gefolgt und trafen sich vormittags um 09.00 Uhr in der Kirche. Dort wurde mit einem kurzen Anspiel begonnen.

Hier wurde gezeigt, wie König Herodes Petrus in Gefängnis sperren lies, da er befürchtete, dass die Christen zu mächtig werden. Doch Petrus konnte mit Hilfe eines Engels aus dem Gefängnis fliehen und zu den Jüngern zurückkehren.

Nach dem Anspiel wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt, um das Anspiel in den Kleingruppen nochmals zu vertiefen. Nach einigen Spielen, einer Einfühlungsübung und einem Tanz bastelten die Kinder zusammen mit den Gruppenleitern eine Engelskerze. Nach dem Mittagessen wurde den Kinder in einer kurzen Pantomime gezeigt, dass uns Engeln im Alltag in verschiedenen Situationen und Personen begegnen. Ein selbstgebastelter Engel aus einem Blumentopf, soll die Kinder daran erinnern, dass auch die Kinder selbst für jemand anders zu einem Engel werden können

Nach einem abschließenden Gebet in der Kirche und den gespendeten Segen durch Kaplan Thomas Winderl gingen die Kinder wieder nachhause. Die Kinder waren sich alle einig, dass sie an diesem Tag viel über Engel gehört und gelernt haben und dass es wieder einmal ein schöner Kinderbibeltag war, der viel zu schnell verging.

Pfarrausflug 2011

pfarrausflug

Die diesjährige Pfarrwallfahrt der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin ging bei herrlichem Sonnenschein in die Bischofsstadt Regensburg. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von Pfarrer Wolfgang Riedl.

Die 75 Wallfahrer erlebten eine Marienmesse in der Basilika St. Emmeram. Prälat Robert Thummerer führte die Gruppe anschließend durch die Basilika − ein Heiligtum frühbayerischer Geschichte. Das Asam-Deckengemälde stellt drei heilige Bischöfe dar: Emmeram (gestorben 652), Wolfgang (gest. 994) und Dionysius, der im 3. Jahrhundert Bischof von Paris war.

Die Gemälde im Presbyterium erzählen die Geschichte des hl. Emmeram. Dort löste sich auch das Rätsel der Leiter, die in der Pfarrkirche St. Martin an den hl. Emmeram als Monatsheiligen der Pfarrei erinnern soll. Ein Wanderbischof ist er gewesen, aus Südfrankreich hatte man ihn an den bayerischen Herzogshof in Regensburg geholt. Sein Anliegen war die Stärkung des Christentums. Nach seiner Ankunft in Regensburg vertraute sich die Tochter des Herzogs ihm an. Sie erwartete ein uneheliches Kind. Um sie vor der Strafe des Herzogs zu schützen, riet Emmeram der jungen Frau, ihn selbst als Vater zu nennen. Daraufhin reiste er nach Rom ab, um sich vor dem Papst für den vermeintlichen Fehltritt zu verantworten. Der Sohn des Herzogs aber eilte zur Ehrenrettung seiner Schwester dem scheinbar flüchtenden Wanderbischof hinterher, stellte ihn in der Nähe von München, ließ ihn auf eine Leiter binden und martern.

Emmeram wurde nicht sofort in dem Silberschrein im Hochaltar bestattet, wo er heute ruht. Dieser Schrein ist erst 1440 entstanden. Der Heilige wurde zunächst in der Georgskirche beigesetzt, die in die später errichtete Basilika integriert wurde und sich bis heute in ihrem rechten vorderen Teil befindet. Dort sind 19 der ersten 21 Bischöfe Regensburgs bestattet.

Erst die nach Emmerams Tod und Rehabilitierung einsetzende Wallfahrt machte um 800 den Bau der größeren Kirche notwendig. 1052 wurde der Dionysiuschor fertig gestellt, in dem noch heute eine prächtige farbige Holzdecke zu bewundern ist. Im Kirchenbereich gibt es 450 Grabmäler. Auch das des hl. Wolfgang, der 972 zum Bischof von Regensburg geweiht worden war und der von Anfang an um Reformen bemüht war. Das Benediktinerkloster war über Jahrhunderte ein Zentrum der Wissenschaft. Die Reichsabtei bestand bis zur Säkularisation (1803).

Nach dem Mittagessen im Kolpinghaus St. Erhard ging es für die Deggendorfer weiter zur Porta Praetoria, der in Stein gehauenen Gründungsurkunde Regensburgs, und zur Niedermünsterkirche. Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle, ein Juwel aus Licht und Gold. Stiftsdekan Hubert Schöner gab Einblick in die Geschichte der herrlichen Kirche. Im 4. Jahrhundert, nach der Konstantinischen Wende, hatte man den an eben jener Stelle stehenden Tempel der Göttin Juno umgewandelt in ein Marienheiligtum, das bald durch eine romanische Basilika ersetzt wurde. Diese wurde im Dreißigjährigen Krieg so stark zerstört, dass die noch stehende Kirchenschale ganz neu ausgestattet werden musste. Die heutige Alte Kapelle, mit ihrem Wessobrunner Stuck und den von Asamschülern geschaffenen Gemälden, steht seit 1750. Den Namen hat das Kollegiatstift von dem Gnadenbild Maria mit dem Jesuskind. Nach einem Abstecher in die Tändlergasse zum Haus der Gürtlerstochter Barbara Blomberg überquerten die Wallfahrer die Steinerne Brücke und ließen den Tag bei einer Brotzeit ausklingen.

 

Nacht der offenen Kirche in St. Martin

nacht der offenen kirche

 Am Freitag, den 23. September fand in der katholischen Pfarrkirche St. Martin die alljährliche „Nacht der Offenen Kirche“ (NOK) statt. Gestaltet wurde der gut besuchte Abend von Gemeindereferentin Sonja Danzer sowie den Gemeindemitgliedern Hildegard Plaschzyk, Claudia Eder, Simone Donnerbauer und Michael Kuhn. Theresia Schiller sorgte an der Harfe für die musikalische Abrundung des Programms.

Bei der NOK handelt es sich um eine Einladung an alle Nachtschwärmer, nach dem Lärm und der Hektik des Tages in die Stille der Nacht einzutauchen und diese auf besondere Weise zu erleben. Mit Kerzenlicht wurden die Besucher in der dunklen Kirche zu einer abwechslungsreichen Reise in die Welt der Engel begrüßt. Die Engel, ihre Geschichten und ihre Botschaft an uns, wurden den Gästen durch eingängige meditative Texte und Musik erschlossen. Angesichts der Vielfalt der Engel, denen wir in Bibel und Überlieferung begegnen, bestand für jeden Zuhörer die Möglichkeit, sich auf seine eigene Weise in die Thematik einzufühlen und einen eigenen Zugang zu den Boten Gottes zu finden. Eingetaucht in die nächtliche Stille versammelten sich die bisher im Kirchenraum verstreuten Menschen schließlich um den mit farbigen Postkarten geschmückten Altar und aus den einzelnen Kerzen wurde zu ein kleines Lichtermeer.

Nach dem gemeinsamen Abschlusslied bestand für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, eine der aufliegenden Karte auszuwählen. Sicherlich werden diese mit Engeln bedruckten Postkarten in den nächsten Tagen ihre Reise zu menschlichen Engeln antreten. Denn am Ende des Abends hatte so mancher erkannt, dass die Boten Gottes nicht unbedingt Flügel tragen oder ein weißes Gewand. Oft sind es Menschen in unserer Nähe, die für uns Engel sind – oder wir für sie. Diesen schönen und wahren Gedanken nahmen alle mit hinaus, wo man unter dem klaren Sternenhimmel den Abend bei einem guten Gespräch, einem Glas Wein und Broten ausklingen lassen konnte.

Kleinkindergottesdienst am 25. 09. 2011

kleinkinder

„Gott baut ein Haus aus lauter bunten Steinen“, sangen am vergangenen Sonntag etwa 30 Kinder, die mit ihren Eltern oder Großeltern zum Kleinkindergottesdienst in die Unterkirche von St. Martin gekommen waren. Die Kinder sahen nicht nur, dass man mit bunten Bauklötzchen schöne Häuser bauen kann, sondern erlebten, dass sie selber ein bunter Stein in der großen Gemeinschaft der Kirche sind.

Dies wurde nicht nur über Gebete, Lieder, Spiel und eine Bibelstelle vermittelt, sondern auch bildlich dargestellt. So konnte jedes Kind mit seinem Fingerabdruck einen Baustein der Kirche schmücken. Es entstand ein eindrucksvolles Gemein-schaftsbild, das zeigt, wie bunt die Kleinkindergottesdienst-Gemeinde ist. Mit einer Bastelanleitung für einen bunten Baustein gingen die Kinder nach dem Segen durch Pfarrer Riedl fröhlich nach Hause.

Das Vorbereitungsteam trifft sich bereits am 11. Oktober um 17.00 Uhr wieder im Pfarrheim, um den nächsten Gottesdienst zu planen und auch schon ein wenig in den Weihnachtsgottesdienst einzusteigen. Wer Lust hat, hier ein bisschen hineinzuschnuppern, die Team-Mitglieder und ihre Arbeitsweise kennenzulernen, ist herzlich willkommen. Nähere Informationen erhalten Interessenten im Pfarrbüro.

Abschied von Kaplan Klaus Beck

klaus beck

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes und einer anschließenden Feier im Foyer des Pfarrsaals wurde Kaplan Beck Klaus feierlich von der Pfarrei St. Martin verabschiedet.

Beim Stehempfang musste man eng zusammenrücken, damit alle Gläubigen im Vorraum des Pfarrsaals Platz fanden. Dies zeigt, wie sehr Kaplan Beck in der Pfarrei geschätzt wurde. Pfarrer Wolfgang Riedl bedankte sich bei Kaplan Beck für seine Tätigkeit in den letzten drei Jahren in der Pfarrei und für die gute und kollegiale Zusammenarbeit. Als Abschiedsgeschenk überreichte Pfarrer Riedl Kaplan Beck eine Krippe mit Figuren, wie es sich Kaplan Beck zum Abschied gewünscht hatte.

Die Pfarrei St. Martin wünscht Kaplan Klaus Beck auf seinen weiteren Lebensweg als Kaplan in der Pfarrei St. Wolfgang in Landshut alles Gute, Gottes Segen und weiterhin viel Freude in seinem Dienst.


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